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Projekt Virtual Video Camera


Überblick

Seitdem der Kinoblockbuster "Die Matrix" eine völlig neue Kategorie von Spezialeffekten auf die Leinwand gezaubert hat, haben computergestütze Effekte, wie bullet-time oder freeze-shot, entgültig Einzug in die Kinofilme gehalten. Sie faszinieren die Zuschauer wie die Wissenschaft gleichermaßen. Das Institut für Computergrafik geht bei der Entwicklung sogar einen Schritt weiter und sprengt die Grenzen von Zeit und Raum. Mit nur wenig Aufwand und Technik, die man in jedem Elektronikmarkt erstehen kann, ist es möglich visuelle Spezialeffekte zu erzeugen, die man sonst nur aus millionen-schweren Hollyw00d-Blockbustern kennt.

Mit unserer Technik, der "Virtual Video Camera", ist der Anwender zugleich Cutter und Regisseur, kann sogar nach Drehschluß mit verschiedenen Kamera-Einstellunen und kamera-fahrten durch die aufgenommene Szene experimentieren und so seine optimale Sequenz erstellen.

Möchtest du im kommenden Wintersemester eine einzigartige Erfahrung in deinem Informatik-Studium machen und als Teil eines erfolgreichen Projektes deine sehr guten Programmierkenntnisse und Teamfähigkeit unter Beweis stellen?
Möchtest du dein Teamprojekt in einem jungen praxisorientierten Umfeld absolvieren; dich an den Anforderungen eines cutting-edge Softwareprojektes messen und dabei selbst übertreffen?
Dann bist du bei uns genau richtig! Bewerbe dich mit deinem Lebenslauf bei berger@cg.cs.tu-bs.de. Die Anzahl der Plätze ist beschränkt auf 15 Teilnehmer.







Wir suchen

  • Motivierte und qualifizierte Studenten ab dem 5. Semester mit
  • C++-Kenntnissen
  • Software-Engineering-Erfahrung
  • Teamfähigkeit
Ihr seid keine Informatiker? kein Problem! ...wenn ihr Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Film und visuelle Medien habt!

Hier kannst du bald stehen (schwarze Person mit weiß überlegtem Fragezeichen)! Unser Projekt bietet dir die spannende Mischung aus Forschung, Softwareentwicklung und Dreharbeiten ausserhalb des Labs...

Wir bieten

  • Forderndes und förderndes Arbeitsumfeld
  • gute Kontakte zum Wissenschaftlichen Team
  • Arbeit an einem heißen Forschungsthema
  • Arbeiten ausserhalb des Labors, z.B. Beteiligung an Drehtagen
  • nach erfolgreichem Abschluß des Projektes: Vertiefung des Gebietes im Rahmen von Abschlußarbeiten

Aufgabenstellungen im Projekt

Wir bieten euch drei Themenbereiche an, die unabhängig voneinander bearbeitet werden.

    Visualisierungs-Engine (VE) für Visuelle Effekte

    Ziel dieses Teilprojektes ist es, ein grafisches Frond-End zu erstellen, welches es dem Anwender, zum Beispiel dem Regisseur eines Effekt-Szene, ermöglicht, Kamerapfade zu erstellen und die daraus resultierenden Sequenzen anzuschauen. Dabei darf auf ein erstes bestehendes Front-End zurückgriffen werden und dieses entsprechend den Wünschen eines Anwenders, z.B. dem Regisseur, weiterentwickelt werden.

    Skripting Language (SL) design für Visuelle Effekte

    Ziel dieses Teilprojektes ist es, eine Skriptsprache bereitzustellen, welche es erlaubt, elementare visuelle Effekte beliebig zu verknüpfen um interessante Videosequenzen zu rendern. Dazu kann entweder eine bestehende Skriptsprache (Perl/Python...) verwendet werden, oder eine neue angemessene Sprache definiert werden.

    Qualititätsmetriken (QM) für Visuelle Effekte

    Ziel dieses Teilprojektes ist es, mit Hilfe moderner Algorithmen aus der Computer-Vision die Qualität gerenderter Bilder des VVC-Programms zu messen.

    Die aufgelisteten Teilprojekte sind zunächst vorläufig. Änderungen vorbehalten.

Organisatorisches

  • Teamprojekt
  • Kleingruppen mit bis zu 5 Personen bearbeiten Aufgabenstellungen in einem der obigen Teilbereiche
  • Jede Gruppe bestimmt einen Teamleiter, der die Gruppe gegenüber den Betreuern vertritt und Teilaufgaben koordiniert
  • Abschlußarbeiten (SA/DA/BT/MT) bei erfolgreicher Bearbeitung

Referenzen

  • Timo Stich, Christian Linz, Christian Wallraven, Douglas Cunningham, Marcus Magnor, Perception-motivated Interpolation of Image Sequences, Proc. ACM Symposium on Applied Perception in Graphics and Visualization (APGV), 2008
  • Timo Stich, Christian Linz, Georgia Albuquerque, Marcus Magnor, View and Time Interpolation in Image Space, Computer Graphics Forum (Proc. Pacific Graphics'08), vol. 27, no. 7, October 2008.
  • Kai Berger, Christian Lipski, Christian Linz, Anita Sellent, Marcus Magnor "A ghosting artifact detector for interpolated image quality assessment" Proceedings of ACM Applied Perception in Computer Graphics and Visualization,2009

Interesse ?

Dann melde dich an bei Kai Berger (berger@cg.cs.tu-bs.de).

Betreuer



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TU Braunschweig - Fakultät für Mathematik und Informatik - Computer Graphics - Projekt Virtual Video Camera